Seit dem berüchtigten Treffen von Rechtsextremen in Potsdam zum Thema „Remigration“ sind zwei Jahre vergangen – zwei Jahre, in denen Menschen- und Demokratiefeinde innerhalb und außerhalb der Parlamente Grundrechte immer weiter zur Disposition gestellt haben und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft deutlich zugenommen hat.
Im bevorstehenden Landtagswahlkampf und darüber hinaus sind wir alle aufgefordert, laut und sichtbar zu sein und zu bleiben: uns aktiv für die Würde und die Rechte jedes einzelnen Menschen einzusetzen – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Identität, gesellschaftlichem oder wirtschaftlichem Status sowie körperlicher Verfasstheit. Solidarität zu zeigen und zu leben mit allen Menschen, insbesondere mit Antifaschistinnen, queeren Menschen, Jüdinnen und Musliminnen, Sintizze und Romnja, Black & People of Color, Sozialleistungsempfängerinnen, die bereits heute massiven Angriffen ausgesetzt sind.
Denn eine andere Welt ist möglich: eine Welt der Solidarität, der Grenzenlosigkeit und des Füreinanders. Deshalb: Wählt Menschen, die sich für Menschlichkeit einsetzen und nicht Hass und Hetze verbreiten.
Diese Welt der Solidarität und Menschlichkeit blitzt in unserer Arbeit und im Engagement vieler Menschen immer wieder auf. Unser Engagement ist nicht vergeblich. Nichts davon war je vollkommen – aber alles davon ist es wert, dafür zu kämpfen.
Kommt am 31.01.2026 um 14 Uhr zur Porta Nigra – mit euren bunten Schildern und lautstarken Stimmen.
Bitte lasst Parteifahnen zuhause.
