Gemeinsam mit unseren Referent:innen und engagierten Teilnehmer:innen haben wir die ersten beiden Komponenten der FairWeg Workshopreihe erfolgreich absolviert.
Gestartet haben wir am 16. September mit dem Modul Bewegen. Dr. Daniel Bischur von der Universität Trier teilte seine Erfahrungen mit Barrieren im Alltag eines Rollstuhlfahrers. Im Laufe des Moduls schärften neben theoretischen Impulsen zwei Selbsterfahrungsmöglichkeiten das Bewusstsein für die Herausforderungen in einer Gesellschaft, die vielerlei Barrieren für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bereithält. So konnte die Nutzung verschiedener Hilfsmittel wie Rollstühle oder Gehilfen im öffentlichen Raum selbst ausprobiert werden, um das Bewusstsein der vorhandenen Barrieren zu erweitern.
Durch das zweite Modul Sehen am 21. September führte uns die Erziehungswissenschaftlerin Nina Becker. Auch in dieser Einheit konnten die Teilnehmer:innern von den Erfahrungen und der Expertise der Referentin profitieren. Der Selbsterfahrungsblock bot die Gelegenheit, die Umgebung mit Augenbinden und Blindenstöcken zu erkunden. Erweitert wurde die Erfahrung durch Brillen, die verschiedene Sehbeeinträchtigungen simulierten.
Darüber hinaus boten beide Treffen die Möglichkeit, sich umfassend über gemachte Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
Wir bedanken uns für die aktive Teilnahme, bei unseren beiden Referent:innen sowie dem Rheinischen Landesmuseum Trier und dem Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V., die die Tagungsräume bereitgestellt haben.
Vor uns liegen nun die Module Hören und Neurodivergenzen, die den FairWeg Zertifikatskurs „Ansprechperson für Inklusion auf Veranstaltungen“ komplettieren.



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