Agenda-Tipps für die Soziale Distanz: Trier hilft sich“ -Spezial

Eine weitere Woche in besonderen Umständen ist in vollem Gange – eine ungewohnte Situation für Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt. Getreu unserem Motto „Global denken, lokal Handeln“ zeigen wir euch heute fünf Tipps, wie wir alle jetzt vor Ort für Trier aktiv werden können!

1 – Kleine Cafés, Lokale und Unternehmen supporten!

Eine Stadt wie Trier lebt von ihren kleinen besonderen Rückzugsorten und bodenständigen Händlern. Durch die Kontaktsperre der vergangenen (und voraussichtlich auch nächsten) Wochen haben diese es jedoch zusehends schwerer: Keine Laufkundschaft, keine Touristen, schlichtweg kein normaler Betrieb.
Damit jeder von uns sie auch in diesen schweren Zeiten unterstützen kann, haben sich Initiativen wie KAFFEE FÜR TRIER und TRIER HILFT gegründet. Ihr übergeordnetes Ziel ist es, unkompliziert und direkt Spenden zu sammeln oder Gutscheine zu vermitteln. Schon mit kleinsten Beträgen kann jeder mithelfen, damit Läden und Lokale vor Ort überleben.


2 – Die Trierer Kulturszene unterstützen!

Wir alle lieben Konzerte, Theater, Slams und Ausstellungen in unserer Stadt. Doch wie soll man in diesen Zeiten den Kulturschaffenden helfen? Diese Frage beschäftigt Menschen deutschlandweit – wenig überraschend eben auch in Trier. Zwei unkomplizierte Möglichkeiten, die sich sogar mit Kulturerlebnis für die Hilfsbereitschaft revanchieren, möchten wir hier vorstellen.
Wer Lust auf Festival-Feeling in der heimischen Isolation hat, der sollte sich schnell ein Ticket für das „BLEIF MIM AORSCH DAHEMM“-Festival diesen Freitag besorgen. Das Online-Benefizfestival unterstützt mit dem Kartenkauf die Trierer Kulturstandorte Exhaus, Mergener Hof, Lucky’s Luke, villaWuller und die TUFA – und obendrauf gibt es mehr als fünf Stunden tolle Musik von lokalen Künstlern. Weitere Infos gibt es hier und auf Facebook.

Für Freunde von Malerei und Fotografie gibt es auf andere Art einen Weg zu helfen. Der Trierer Konzeptkünstler Laas Koehler veranstaltet im Rahmen seines Kunstraums KM9 im Karl Marx-Viertel an jedem Freitag im April eine Online-Kunstauktion. Immer freitags von 19:00 bis Sonntag 19:00 kann jeder ab 18 Jahren auf einzigartige Objekte verschiedener Künstlerinnen und Künstler bieten – die Erlöse gehen an freischaffende Künstler in der Region. Alle Infos und die Möglichkeit zum Mitbieten gibt es hier.


3 – Lieblingsrestaurants am Leben erhalten!

Experten wie Laien sind sich einig – in Zeiten wie diesen kann oft nur gutes Essen die Laune retten. Wie gut, dass viele Gastronomen in Trier auch weiterhin für uns in der Küche stehen und uns mit Leckerem aus aller Welt versorgen. Dadurch, dass Kunden ihr Essen telefonisch oder online bestellen und abholen kann der Verdienstausfall zumindest gelindert werden.
Warum also nicht mal beim Lieblingsrestaurant um die Ecke ordern und ein großzügiges Trinkgeld geben? Eine laufend aktualisierte Liste mit aktiven Restaurants, Eisdielen und weiteren Lokalen findet sich hier – übrigens auch mit Tipps für die angrenzenden Landkreise!


4 – Weiterhin regional statt online shoppen!

Viele von uns suchen nach sinnvoller Beschäftigung in diesen Tagen – Lesen, Spielen mit der Familie, Handwerken. Das nötige Equipment dafür besorgt sich manch einer, der Einfachheit halber, bei großen Versandkonzernen im Netz. Doch warum in die Ferne schweifen?

Eine ganze Reihe lokaler Unternehmen, von Buchhandlungen über Boutiquen und Spielwarenläden, bis hin zu Floristen und Textilläden liefert ihre Waren zuverlässig bis vor die Haustür. Und das oft sogar schneller als mancher Konzernriese! Für eine Übersicht kann auch hier die Facebook-Initiative „Lieferservice Trier und Region“ mit ihren stetig aktualisierten Übersichten hilfreich sein.


5 – Hilfe organisieren und vernetzen!

Und zu guter letzt noch ein Tipp, der vielen bereits bekannt sein dürfte: Die Facebook-Gruppe TRIER HILFT SICH bündelt Hilfsangebote, Ideen und Infos aller Art. Bald 7.000 Mitglieder sind hier seit Wochen aktiv und bewegen jeden Tag etwas in unserer Region – ein Musterbeispiel gelebter Bürgerbeteiligung und solidarischer Prinzipien, das wir als Verein uneingeschränkt unterstützen und empfehlen möchten.


Das waren unsere fünf Tipps für aktive Hilfe für unsere Stadt in diesen schwierigen Zeiten. Zum Abschluss gibt es von unserer Seite für jeden Einzelnen, der in irgendeiner Form hilft, unterstützt und kreativ wird nur eines zu sagen: Vielen Dank!